Freie Demokraten stellen Kandidatinnen und Kandidaten für die erste Direktwahl des Ruhrparlaments auf

Bei der Wahlversammlung der Freien Demokraten für die erste Direktwahl des Ruhrparlaments wurde unter anderem die Reserveliste für die Wahl der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr gewählt und das Wahlprogramm verabschiedet.

Spitzenkandidat ist der 58-jährige Thomas Boos aus Dorsten. Er unterstrich in seiner Rede: "Unsere Region birgt so viele wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenziale wie kaum eine andere Region. Das neu zu wählende Ruhrparlament muss zum innovativen Motor unserer Region werden und als Stimme für die Menschen und die Wirtschaft wahrgenommen werden."

Auf die weiteren vorderen Plätze wählten die Delegierten: (2.) Felix Haltt, (3.) Andreas Mersch, (4.) Wilhelm Bies, (5.) Julius Will, (6.) Jenny Westermann, (7.) Rainer Mull, (8.) Luisa-Maximiliane Pischel, (9.) Marc Hoff, (10.) Peter Heiner.

Die Freien Demokraten aus dem Gebiet des Regionalverbands Ruhr verabschiedeten zudem das Wahlprogramm für die Ruhrparlamentswahl. Unter dem Titel "Die Metropole Ruhr – Raum für Ideen und Vielfalt" fordern die Freien Demokraten, das Ruhrparlament zu einer starken politischen Vertretung der Region mit modernen Strukturen zu machen. Ein einheitlicher Regionalplan Ruhr soll eine zukunftsfähige und flexible räumliche Entwicklung in der Region ermöglichen. Neue Ideen, neue Chancen und neue Perspektiven sollen die Wirtschaft in der Region stärken, wie zum Beispiel die Einrichtung eines "Ruhr Valleys" als Innovationszone. Die Verkehrsinfrastruktur soll leistungsfähig, modern und integriert ausgebaut werden und so eine nutzerorientierte und technologieoffene Mobilität ermöglichen. Auch durch einen Ausbau der lebendigen und vielfältigen Kulturangebote soll das Ruhrgebiet als attraktive Freizeit- und Tourismusregion ausgebaut werden.

Spitzenkandidat Boos sagte mit Blick auf das Programm: "Vor uns liegen große Herausforderungen. Wir brauchen händeringend einen rechtssicheren und innovativen Regionalplan, der den Städten und Kreisen die Perspektiven eröffnet, die sie dringend benötigen. Wir brauchen endlich verfügbare und marktfähige Flächen und keine unbezahlbaren und nicht entwickelbare Brachen. An der FDP wird kein sinnvolles Projekt an Rhein, Ruhr, Emscher und Lippe scheitern. Für die Städte und Gemeinden sind wir ein verlässlicher Partner bei der wirtschaftlichen Entwicklung und Schaffung von neuen, innovativen Arbeitsplätzen und Unternehmen, sei es durch Expansion oder durch Neugründung von Startup-Unternehmen oder Betrieben aus dem Handwerk."